Klaus Scheurenberg
- Geschlecht
- männlich
- Geboren
- 1925, Berlin-Charlottenburg
- Gestorben:
- 1990, Berlin
- Beschreibung
- Im August 1939 fuhr er für vier Wochen nach Rüdnitz in ein Vorbereitungslager für die Auswanderung. Zu dieser Zeit war er schon Leiter der Kulturarbeit seiner Gemeinschaft.
Er besuchte 1940 die Hachschara, ein jüdisches Vorbereitungslager landwirtschaftlicher Ausrichtung. Das Lager erzog seine Teilnehmer:innen nach den Grundsätzen eines Kibbuz’, indem sie das Leben in der Gemeinschaftssiedlung in Palästina übten. Im Frühjahr 1940 ging er zusammen mit Freund Mucki nach Schniebinchen in der Niederlausitz. Dort sollte er Bauer und Zionist werden. Im Herbst 1940 befand er sich in Eichow.
1941 begann Klaus Scheurenberg seine nur vier Monate lange Lehre als Tischler. Danach begann er eine Arbeit bei der Firma Dr. Otto Kolshorn in Niederschönhausen. Die Firma imprägnierte Eisenbahnschwellen und stellte Holzpflaster her.
Am 8. Mai 1945 befreite die Rote Armee das Ghetto Theresienstadt. ... Ende Juni 1945 kam Klaus auf einem Lastwagen wieder zurück nach Berlin, wo er eine kleine Wohnung bezog. - Quellen und Hinweise
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https://www.erinnerungsort-wulkow.de/de/topic/31.klaus-scheurenberg-1925-1990.html
Klaus Scheurenberg: Ich will leben. Ein autobiographischer Bericht. Berlin: Oberbaumverlag 1982.