- Type of Hakhshara
- regular Hakhshara
- Abstract
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Mit dem Umzug Ende 1926 / Anfang 1927 von Betzenrod nach Rodges standen dem Lehrgut mehrere Gebäude sowie rund 35 Hektar Land zur Verfügung. Zudem konnte der zur Versorgung notwendige Gemüsegarten angelegt werden, und so auch die praktische Ausbildung im Getreideanbau und der Viehzucht um diesen Aspekt ergänzt werden. Auf dem Hof absolvierten bis zu 16 Jugendliche gleichzeitig ihre Hachschara. Die landwirtschaftliche Leitung behielt Mosche Unna bis zu seiner Ausreise nach Palästina im Herbst 1927 inne. Als Nachfolger wurde David (Bet-Arije) Intrilligator eingesetzt.
Ende 1928 gründete sich der Brith Chaluzim Datiim (Bachad) als Dachverband aller religiösen Chaluzim/Chaluzot und damit Alternative zum Hechaluz. Der Bachad erhielt einen Sitz in Rodges, das sich als deutschsprachiges Zentrum des religiösen Zionismus etabliert hatte.
1929 gründete man den „Verein der Freunde von Rodges“, der sich um die – noch immer knappen – finanziellen Belange des Lehrguts kümmern sollte.
Im Sommer 1929 ging die erste Gruppe von Chaluzim/Chaluzot gemeinsam nach Palästina, um in der Nähe von Petah Tikwa den Kibbuz Rodges aufzubauen.
1931 lief der Pachtvertrag für das Gut aus und die Hachschara-Stätte zog auf den nahegelegenen Geringshof um.
Recommended Citation
Wiebke Zeil, Rodges, in: Hakhshara as a Place of Remembrance. <https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/en/site/39> [June 16, 2026].